BER vs. Schulpolitik
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Unser Thema

WPGK10 2012/13 Wir sind der Wahlpflichtkurs Gesellschaftskunde des zehnten Jahrganges im Schuljahr 2012/13 (WPGK10) der Fritz-Karsen Schule in Berlin-Britz. Wir, also Leon Grunewald (10.1), René Heilmann, Koray Altun, Mathias Witt, Dustin Runge, Alexander Asmus (10.4) Fabian Mergarten, Juri Nithammer Imran Khan Jadon und René Ruhnau (10.6) haben uns für das Thema entschieden, weil es viel in den Medien diskutiert wurde und es uns ja etwas angeht.

Im letzten Jahr haben wir als Projektarbeit eine digitale Ausstellung zum Nationalsozialismus mit dem Titel "Deutschland unterm Hakenkreuz" erfolgreich realisiert. Unser Lehrer, Herr Wippermann, hat uns deshalb vorgeschlagen, an dem Projekt Schülerwettbewerb zur Politischen Bildung teilzunehmen. Wir haben ausführlich diskutiert, ob wir an diesem Projekt teilnehmen wollen und welches dieser Themen wir nehmen. Letztendlich haben wir uns für einen Vergleich zwischen dem BER und unserer Schule entschieden, wie viel Gelder ausgegeben wurden.

WPGK10 2012/13 Wir sind ziemlich entsetzt gewesen, wie viel der BER schon verschlungen hat und noch verschlingen wird. Nachdem wir uns für das Thema "Kostenfaktoren BER und Schule - Das fliegende Klassenzimmer" entschieden hatten, überlegten wir wiederum mehrere Stunden, wie wir unser Arbeitsergebnis präsentieren sollen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir die Ergebnisse anhand einer Website darstellen. Es hat uns unter den Nägeln gebrannt dieses Thema zu nehmen, weil die Differenz, die zwischen den zur Verfügung stehenden finanziellen öffentlichen Mitteln für Schulen und für den BER enorm ist.

Während der Erarbeitung dieses Projektes ist uns aufgefallen, dass Millionen aus dem Fenster geworfen wurden und dies vor allem im Hinblick auf Kosten, die eindeutig und nachweislich auf Fehlplanungen zurückzuführen sind. Nach einem Rundgang in der Schule und einem kleinen Fotoshooting fragten wir uns, was man nicht alles mit diesen verschleuderten Millionen für unsere und andere Berliner Schulen hätte machen können.

Stillstand ist zu keiner Zeit gut, auch wenn dieser aufgrund fehlender Gelder teilweise staatlich verordnet wird. Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Fortkommen kostet, aber es ist eine Investition für die Zukunft, gerade in der Bildung. So könnte, nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch im Hinblick auf die vom BER lebenden Unternehmen im Gastronomie- und in anderen Bereichen, ein neuer Ausbildungszweig "Stillstandsmanagement" entstehen. Aber "Stillstand ist der Tod für alles, was sich seinem Zweck nach bewegen muss."


Quellen
Loy, Thomas: Hier ist es wie auf dem Friedhof! Zeit Online. 01.11.2012
[http://www.zeitde/wirtschaft/2012-11/BER-flughafen-stillstand/Kompletansicht] Stand: 15.11.2012